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Element Äther: die elementare Energie
Naturkunst

Kunst in oder mit der Natur ist in den letzten Jahren durch den Begriff landart bekannt geworden. Die Übergänge von schamanischen Riten und Naturkunstwerken sind fließend. Oft erlebe ich uns beim Wandern von einem spontanen Impuls getrieben. Es entstehen Steinmandl oder Steinspiralen. In diesen Momenten verschwimmen die Sphären. Wir treten in die andere Wirklichkeit der Elemente ein und lassen unsere Intuition leben, geben die Kanäle zur geistigen Welt frei. Naturkunst ist oft eine vergängliche Kunst. Sie ist geprägt von ständiger Wandlung und Veränderung: Andy Goldworthy setzte hier Maßstäbe und motivierte auch uns zu experimentieren. Einheimische Künstler wie Adolf Seeburger, David*Ho Zehnter, Shaman Willee oder Od*Chi (Mitglieder des alpenschamanischen Netzwerks Oberbayern) sehen sich einerseits als Vertreter der Künste, andererseits arbeiten sie schamanisch - jeder in seiner unterschiedlichen, individuellen Ausprägung. Dabei mag der Begriff Kunsttherapie als eine junge therapeutische Disziplin eine Grundlage ihrer Arbeit sein, jedoch ist aus einigen schamanischen Traditionen auch die Aufgabe oder Berufung des Schamanen als Unterhalter bzw. Künstler bekannt. In der Komplexität der schamanischen Begrifflichkeit ist die Kunst ein wichtiges Medium. Patient oder Künstler/Schamane interagieren über die anderen Wirklichkeiten, in die sie über das Erfahren der Kunst eintreten.
Der Schamane ist Künstler, der »erste uns faßbare schöpferische Mensch« (Andreas Lommel 1965).

Steinspirale bei den Schwarzbachalmen

Steinmandl in der Almbachklamm

Baumaltar bei Inzell-Burgstall

Wurzelaltar

Erde mein Körper
Wasser mein Blut
Luft mein Atem
Feuer mein Geist

Diese Seite ist ein Auszug aus meinem Buch