Projekt Heimatwege
seit 2006

           in Partnerschaft mit www.kraftort.org, www.untersberg.org und www.alpenklima.org

Schamanentreffen
seit 2005

***heimatverbunden***bioregionalistisch***alpin***spirituell***vernetzend***naturverbunden***geomantisch***freigeistig***be-geistert***

Drache am Königssee Untersbergmandl Schlupfwurzel Wandern am Hochkönig
Schamanentrommel am Falkenstein

Kraftwandern

In meiner Kindheit war das Wandern immer ein MUSS – verbunden mit frühem Aufstehen am Sonntag Morgen und den kratzigen Kniebundhosen aus Kunstfasern. Heute erfahre ich das Wandern als ein DÜRFEN – ein „Geschenk des Himmels“ und ein Vermächtnis meiner Ahnen:

  • Zusammen mit meiner Partnerin durch die Bergwelt streifen,
  • die Wesen derNatur erspüren,
  • die Kraft eines Ortes erleben, räuchern, singen, trommeln, juchizen, jodeln, beten, meditieren – in Liebe SEIN.

Ich gehe bewusst aus dem Geplärre und dem Dunst des Alltags hinein in die Reinheit und Stille der Natur und der Wildnis, in das Reich der Adler, Murmeltiere und Gemsen. Das Begegnen einer reinen Bergquelle mit ihren Geistern wird zur Gotteserfahrung. Das Danken für den kräftigenden oder heilenden Schluck wird zu einer Tat des Herzens.
Über viele Jahre hinweg wuchs in mir eine tiefgehende Verbundenheit mit Mutter Erde, die meine große Lehrmeisterin wurde. Ich bekenne, keinem Meisterschamanen oder anderen spirituellen Führern gefolgt zu sein. Es war das Öffnen meines Herzens, dass mir die Klarsicht vermittelte und mir den Zugang zu jener anderen Realität schuf.
Das Feiern von Jahreskreisfesten oder das Zelebrieren uralter Kulte bei Durchkriechsteinen oder Steinkreisen in der Natur ermöglichte mir, die Botschaft der Erde an andere weiterzugeben, die alten Kultplätze neu zu entdecken, die Entwicklung der Intuition zu lehren oder den Zugang zu den verborgenen Kräften der eigenen Stimme und Musikalität zu schaffen.

Das Wandern am Wasser, durch die Schluchten und Klammen unserer Berge, um die grünen Oasen der Bergseen und zu den (Lebens-) Quellen begleitete meinen ganzen Lebensweg.
In meiner Bioregion Berchtesgadener und Salzburger Land habe ich dazu ein paar familienfreundliche Wanderwege ausgesucht und beschrieben. Es sind zugleich Wege, die den Zugang zur anderen Wirklichkeit erfahrbar machen lassen:

Tipps für eine Kraftwanderung:

  • Beginnt jede Wanderung bereits an ihrem Ausgangspunkt mit einer Bitte um Einlass in das Reich der lokalen Naturgeistern,
  • versucht in Stille zu gehen und „wahr-zunehmen“,
  • haltet ein, wenn ihr eine Stimme hört und versucht ihren Ursprung zu finden,
  • fragt auch erst mal einen Baum, ob er umarmt werden möchte (ihr umarmt ja schließlich auch nicht jeden Fremden!),
  • gebt als Dankeschön für die wunderbaren Erfahrungen ein kleines Opfer (z.B. Tabak, Keks, Obst) an die Ortsgeister,
  • selbst ein Gebet kann während einer Rast oder zum Ende eures Weges wohltuend sein.
    Manche Träne und mancher Schmerz werden abgelöst von erlösendem Aufatmen, von Lachen und Freude.
  • Baut doch einfach mal spontan an einem erspürten Platz einen Steinkreis oder ein Steinmandl *. Bedenkt aber immer, dass ihr in diesem Moment mit Mutter Erde in Resonanz geht. Eine Steinsetzung kann ebenso viel bewirken, wie eine Akupunktur- nadelsetzung bei euch.

    So setzen wir schamanisches Wissen direkt in unser Handeln um.

Es ist schon erstaunlich, wenn man mit geschärften Sinnen auf die Zeichen der Natur achtet und erkennt, wie klar da Hinweise und Antworten erscheinen. Diese Geister, das Wesen eines Gewässers, der Geist einer Pflanze oder der Hüter eines Ortes, lehren uns so vieles über uns selbst und über unsere Mitwelt.

* Steinmandl sind als Markierung in unwegsamen Gelände in den Alpen bekannt,
sie haben aber auch noch andere Bedeutungen.

 

Bergwanderung
oder
die Hochzeit des inneren Menschen

Autor: Helma Heinke

 

 

Kraftwanderveranstalter im Alpenraum

www.naturzauber.org         Bayern

www.spiritofwilderness.ch   Schweiz

www.alpenmagie.ch             Schweiz

www.native-spirit.at             Tirol / Österreich

www.natur-erleben.at           Oberösterreich                                             

              So wird der Wanderer selbst zu einem Teil der Natur, und bildet mit ihr eine Einheit. Die Erfahrung dieser Einheit mit der Natur und damit auch dem Göttlichen ist, trotz aller Zivilisation, möglich. Es bedarf lediglich einer gewissen Bereitschaft und Öffnung den kleinen und großen Dingen gegenüber, die die Natur für uns bereit hält. Das alles hat nichts mit romantischer Verklärung oder Weltentrückheit zu tun, sondern eher mit der Rückbesinnung auf die Werte, die dem Menschen des 21. Jahrhunderts abhandengekommen sind, nämlich der Suche nach seinen Ursprüngen, seiner Herkunft, also letztlich nach sich selbst.

              Quelle: www.emmet.de/wandern1.htm