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die keltische Mythologie der Ost-Alpen

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         alpine Kelten-Links:

Margareta mit dem Wurm,
Barbara mit dem Turm,
Katharina mit dem Radl,
das sind die drei heiligen Madl.

Bild: die 3 Bethen in der Vigiliuskirche
von Obsaurs (Tirol):
Anbett, Vilbett, Gwerbett

keltische Ursprünge:

K    +   M    +   B

Katharina

Margareta

Barbara

Wilbeth

Ambeth

Borbeth

Rad

Lindwurm

Turm

Licht

Fruchtbartkeit

Heilung

der wahre Ursprung der Schutz- und Segnungszeichen über Türen!

     die keltische Muttergöttinen-Trinität:

  • die 3 Saligen
  • die 3 Bethen
  • die Ewigen
  • die heiligen 3 Madl
  • die wilden Frauen

    bis zum 2. Vatikanischen Konzil hatten die Muttergöttinen sogar ihren Platz im
    katholischen Heiligenkalender: den 16.Oktober

Die Bärtige und die Drei Heiligen Madl (Zeitungsartikel)

Die Kelten des Alpenraums

Warum ich nichts über die Mythologie der Bajuwaren oder Germanen schreibe? Weil ich denke, dass die Kelten die “erste zentraleuropäische Hochkultur” (Rohrecker) waren und ihre Geschichte wenig Beachtung fand und findet bzw. verfremdet oder gar falsch dargestellt wird. Und auch der Alpenschamanismus hat viele Wurzeln im keltischen Schamanismus - dem Druidentum - zu finden.

Ich möchte jedoch keine geschichtlichen Abhandlungen hier anbieten, sondern Anregungen geben, um Keltisches in unserer Bioregion - dem Alpenraum - wiederzufinden, sei es in Flur-, Berg- oder Gewässernamen oder in Brauchtum und Kultplätzen. Und da gibt es eben noch sehr vieles zu entdecken.

"Die Kelten sind von furchterregendem Anblick,ihre Stimmen tieftönend und rauh.
In Gesprächen machen sie nicht viele Worte,vielmehr drücken sie sich
rätselhaft aus und deuten vieles nur mit halben Worten an;
dagegen sprechen sie viel und überschwenglich, um sich ins beste Licht zu setzen und andere herab.
Sie drohen gern und drücken sich hochfahrend und dramatisch aus.
Dabei besitzen sie einen scharfen Verstand und sind zum Lernen keineswegs ungeschickt.
Es gibt bei ihnen Liederdichter,die sie Barden nennen.
Diese tragen ihre Lieder - Lobgesänge oder Schmählieder - unter Begleitung von Instrumenten vor,die der Lyra ähnlich sind."


Diodorus Siculus,
1. Jahrhundert v. Chr.

Die Natur war ihnen heilig. Ihre Tempel lagen häufig fern der menschlichen Behausung in der Nähe der Mächte der Natur, auf Hügelkuppen oder in Grotten. Die klassischen Schriftsteller erwähnen heilige Haine, heilige Seen, Tümpel oder Quellen. Man nimmt heute an, daß die Druiden tief im Wald Rituale vollzogen, denn im religiösen Leben der Kelten spielten Bäume eine große Rolle. Das Wort "Druide" hängt mit dem keltischen Wort für Eiche zusammen und Pinius erzählt, von Eichen seien Mistelzweige gepflückt worden.

das Schwarzbachloch bei Berchtesgaden
Quellen als Ursprung der Lebensenergie galten als unmittelbare Orte des Heils und der Heilung und der Inspiration. Sie waren Schauplätze bestimmter ritueller Handlungen, also Kultplätze.

Scheibenfibel mit Zirkelornament, Hallein-Dürrnberg, Land Salzburg (Österreich)

Beschlag einer Holzkanne,
Dürrnberg (Österreich),
um 350 v.Chr.